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Dann nickte er und ging ins Haus.



 

12 Nun standen Bä rlach und Tschanz wieder allein vor den rostigen Stangen der Gartentü re (снова Берлах и Чанц остались одни перед ржавыми прутьями садовой решетки); das Haus war wie zuvor (дом принял свой прежний вид: «был как прежде»).

«Gegen einen Nationalrat kann man nichts machen», sagte Bä rlach, «und wenn er noch Oberst und Advokat dazu ist, hat er drei Teufel auf einmal im Leib (против национального советника ничего не сделаешь, – сказал Берлах, – а если он еще и полковник и адвокат, он имеет три черта в одном теле, dazu – к тому). Da stehen wir mit unserem schö nen Mord und kö nnen nichts damit anfangen (вот мы стоим здесь с нашим распрекрасным убийством и ничего не можем начать = делать с этим).» Tschanz schwieg und schien nachzudenken (Чанц молчал и, казалось, думал, scheinen-schien-geschienen – казаться). Endlich sagte er (наконец он сказал): «Es ist neun Uhr, Kommissä r (девять часов, комиссар). Ich halte es nun fü r das beste, zum Polizisten von Lamboing zu fahren und sich mit ihm ü ber diesen Gastmann zu unterhalten (я считаю, что лучше всего поехать к полицейскому в Ламбуэн и поговорить с ним об этом Гастмане, halten-hielt-gehalten – держать, считать; sich unterhalten, unterhielt sich, /hat/ sich unterhalten – беседовать).»

«Es ist recht», antwortete Bä rlach. «Das kö nnen Sie tun. Versuchen Sie abzuklä ren, warum man in Lamboing nichts vom Besuch Schmieds bei Gastmann weiß (хорошо, – ответил Берлах. – Можете этим заняться. Попробуйте выяснить, почему в Ламбуэне ничего не знают о визите Шмида к Гастману, klä ren – выяснить, прояснить).

Ich selber gehe in das kleine Restaurant am Anfang der Schlucht (я же зайду в маленький ресторан в начале ущелья). Ich muss etwas fü r meinen Magen tun (мне надо что-нибудь сделать для своего желудка). Ich erwarte Sie dort (буду ожидать Вас там).»

Sie schritten den Feldweg zurü ck und gelangten zum Wagen (они зашагали по тропинке назад и добрались до машины). Tschanz fuhr davon und erreichte nach wenigen Minuten Lamboing (Чанц уехал и через несколько минут был уже в Ламбуэне, gelangen – попасть куда-то; erreichen – достигать чего-то).

 

12 Nun standen Bä rlach und Tschanz wieder allein vor den rostigen Stangen der Gartentü re; das Haus war wie zuvor.

«Gegen einen Nationalrat kann man nichts machen», sagte Bä rlach, «und wenn er noch Oberst und Advokat dazu ist, hat er drei Teufel auf einmal im Leib. Da stehen wir mit unserem schö nen Mord und kö nnen nichts damit anfangen.» Tschanz schwieg und schien nachzudenken. Endlich sagte er: «Es ist neun Uhr, Kommissä r. Ich halte es nun fü r das beste, zum Polizisten von Lamboing zu fahren und sich mit ihm ü ber diesen Gastmann zu unterhalten.»

«Es ist recht», antwortete Bä rlach. «Das kö nnen Sie tun. Versuchen Sie abzuklä ren, warum man in Lamboing nichts vom Besuch Schmieds bei Gastmann weiß. Ich selber gehe in das kleine Restaurant am Anfang der Schlucht. Ich muss etwas fü r meinen Magen tun. Ich erwarte Sie dort.»

Sie schritten den Feldweg zurü ck und gelangten zum Wagen. Tschanz fuhr davon und erreichte nach wenigen Minuten Lamboing.

 

13 Er fand den Polizisten im Wirtshaus, wo er mit Clenin, der von Twann gekommen war, an einem Tische saß, abseits von den Bauern, denn offenbar hatten sie eine Besprechung (он нашел полицейского в харчевне, где он с Клениным, который пришел из Тванна, сидел за одним столиком, в стороне от крестьян, о чем-то, видимо, совещаясь, besprechen – обсуждать).

Der Polizist von Lamboing war klein, dick und rothaarig (полицейский из Ламбуэна был маленьким, толстым и рыжим).

Er hieß Jean Pierre Charnel.

Tschanz setzte sich zu ihnen, und das Misstrauen, das die beiden dem Kollegen aus Bern entgegenbrachten, schwand bald (Чанц подсел к ним, и недоверие, которое те питали к своему коллеге из Берна, вскоре исчезло, entgegenbringen – относиться, schwinden-schwand-geschwunden исчезать).

Nur sah Charnel nicht gern, dass er nun anstatt Franzö sisch Deutsch sprechen musste, eine Sprache, in der es ihm nicht ganz geheuer war (только Шарнель был недоволен тем, что вместо французского ему нужно говорить по-немецки, на языке, в котором он чувствовал себя не совсем в своей тарелке, nicht /ganz/ geheuer – не по себе).

Sie tranken Weiß en (они пили белое вино), und Tschanz aß Brot und Kä se dazu (и Чанц ел хлеб с сыром к нему, essen-aß -gegessen – кушать), doch verschwieg er, dass er eben von Gastmanns Haus komme, vielmehr fragte er, ob sie noch immer keine Spur hä tten (он умолчал, что только что приехал от дома Гастмана, все больше расспрашивая, не напали ли они еще на след).

«Non», sagte Charnel, «keine Spur von assassin. On a rien trouvé, gar nichts gefunden (нет, – сказал Шарнель, – никакого следа убийцы [франц.]. Совсем ничего не нашли [франц.]).»

Er fuhr fort, dass nur einer in dieser Gegend in Betracht falle, ein Herr Gastmann in Kolliers Haus, das er gekauft habe (он продолжал, что в этой местности можно рассматривать только одного человека: «попадает в рассмотрение», некоего Гастмана, живущего в доме Колье, который он купил, die Gegend – местность), zu dem immer viele Gä ste kä men, und der auch am Mittwoch ein groß es Fest gegeben habe (к которому всегда съезжается много гостей, и который также в среду давал большой праздник).

Aber Schmied sei nicht dort gewesen, Gastmann habe gar nichts gewusst, nicht einmal den Namen gekannt (но Шмида там не было, Гастман ничего не знает, он ни разу имени его не слышал).»Schmied n'etait pas chez Gastmann, impossible (Шмид не был у Гастмана, невозможно [франц.]). Ganz und gar unmö glich (совершенно невозможно).»

 

13 Er fand den Polizisten im Wirtshaus, wo er mit Clenin, der von Twann gekommen war, an einem Tische saß, abseits von den Bauern, denn offenbar hatten sie eine Besprechung. Der Polizist von Lamboing war klein, dick und rothaarig. Er hieß Jean Pierre Charnel.

Tschanz setzte sich zu ihnen, und das Misstrauen, das die beiden dem Kollegen aus Bern entgegenbrachten, schwand bald. Nur sah Charnel nicht gern, dass er nun anstatt Franzö sisch Deutsch sprechen musste, eine Sprache, in der es ihm nicht ganz geheuer war. Sie tranken Weiß en, und Tschanz aß Brot und Kä se dazu, doch verschwieg er, dass er eben von Gastmanns Haus komme, vielmehr fragte er, ob sie noch immer keine Spur hä tten.

«Non», sagte Charnel, «keine Spur von assassin. On a rien trouvé, gar nichts gefunden.»

Er fuhr fort, dass nur einer in dieser Gegend in Betracht falle, ein Herr Gastmann in Kolliers Haus, das er gekauft habe, zu dem immer viele Gä ste kä men, und der auch am Mittwoch ein groß es Fest gegeben habe. Aber Schmied sei nicht dort gewesen, Gastmann habe gar nichts gewusst, nicht einmal den Namen gekannt. «Schmied n'etait pas chez Gastmann, impossible. Ganz und gar unmö glich.»

 

14 Tschanz hö rte sich das Kauderwelsch an und entgegnete, man sollte noch bei andern nachfragen, die auch an diesem Tag bei Gastmann gewesen seien (выслушал эту тарабарщину и возразил, что нужно расспросить других, тех, кто также в тот день был у Гастмана).

Das habe er, warf nun Clenin ein, in Schernelz ü ber Ligerz wohne ein Schriftsteller, der Gastmann gut kenne und der oft bei ihm sei, auch am Mittwoch hä tte er mitgemacht (это я /он – про себя/ сделал, вставил Кленин; в Шернельце, что за Лигерцем, живет писатель, который хорошо знаком с Гастманом и часто бывает у него, в среду он также участвовал, werfen-warf-geworfen – бросать; einwerfen – вставить /в речь/, перебить).

Er habe auch nichts von Schmied gewusst, auch nie den Namen gehö rt und glaube nicht, dass ü berhaupt je ein Polizist bei Gastmann gewesen sei (он тоже ничего не знал о Шмиде, также никогда не слышал его имени и не думает, что вообще полицейский мог когда-либо быть у Гастмана, wissen-wusste-gewusst – знать).

«So, ein Schriftsteller? » sagte Tschanz und runzelte die Stirne (так, значит, писатель, – сказал Чанц и наморщил лоб), «ich werde mir wohl dieses Exemplar einmal vorknö pfen mü ssen (я должен буду, пожалуй, этим экземпляром заняться, vorknö pfen – отчитывать /подчиненного/ /как бы взяв его за пуговицы: der Knopf/; взяться за что-либо вплотную).

Schriftsteller sind immer dubios, aber ich komme diesen Ü bergebildeten schon noch bei (писатели всегда подозрительны, но я уж как-нибудь доберусь до этого умника, dubió s – сомнительный; gebildet –образованный; ü bergebildet – сверхобразованный, излишне образованный).»

«Was ist denn dieser Gastmann, Charnel? » fragte er weiter (что же собой представляет этот Гастман, Шарнель? – спросил он дальше = продолжал спрашивать).

 

14 Tschanz hö rte sich das Kauderwelsch an und entgegnete, man sollte noch bei andern nachfragen, die auch an diesem Tag bei Gastmann gewesen seien.

Das habe er, warf nun Clenin ein, in Schernelz ü ber Ligerz wohne ein Schriftsteller, der Gastmann gut kenne und der oft bei ihm sei, auch am Mittwoch hä tte er mitgemacht. Er habe auch nichts von Schmied gewusst, auch nie den Namen gehö rt und glaube nicht, dass ü berhaupt je ein Polizist bei Gastmann gewesen sei.

«So, ein Schriftsteller? » sagte Tschanz und runzelte die Stirne, «ich werde mir wohl dieses Exemplar einmal vorknö pfen mü ssen. Schriftsteller sind immer dubios, aber ich komme diesen Ü bergebildeten schon noch bei.»

«Was ist denn dieser Gastmann, Charnel? » fragte er weiter.

 

15 «Un monsieur trè s riche», antwortete der Polizist von Lamboing begeistert (Un monsieur tres riche [очень богатый господин, франц.], – восторженно ответил полицейский из Ламбуэна).

«Haben Geld wie das Heu (иметь деньги, как сено, das Heu) und trè s noble (очень благородный – франц.). Er geben Trinkgeld an meine fiancé e (Он давать чаевые моей [невесте – франц.]) – und er wies stolz auf die Kellnerin (он с гордостью указал на официантку) – comme un roi ([как король – франц.]), aber nicht mit Absicht um haben etwas mit ihr (но не с целью иметь что-то с ней). Jamais ([никогда = вовсе нет – франц.]).»

«Was hat er denn fü r einen Beruf (кто он по профессии)? »

«Philosophe (философ).»

«Was verstehen Sie darunter, Charnel (что Вы понимаете под этим)? »

«Ein Mann, der viel denken und nichts machen (человек, который много думать и ничего не делать).»

«Er muss doch Geld verdienen (он ведь должен зарабатывать деньги)? » Charnel schü ttelte den Kopf (покачал головой).

«Er nicht Geld verdienen, er Geld haben (он не зарабатывать деньги, он иметь деньги). Er zahlen Steuern fü r das ganze Dorf Lamboing (он платить налоги за всю деревню Ламбуэн).

Das genü gt fü r uns, dass Gastmann ist der sympathischste Mensch im ganzen Kanton (этого для нас достаточно, чтобы Гастман есть симпатичнейший человек во всем кантоне).»

«Es wird gleichwohl nö tig sein», entschied Tschanz, «dass wir uns diesen Gastmann noch grü ndlich vornehmen (при всем том будет необходимо, – решительно заявил Чанц, – основательно заняться этим Гастманом, gleichwohl – все же). Ich werde morgen zu ihm fahren (я завтра поеду к нему).»

«Dann aber Achtung vor seine Hund», mahnte Charnel (тогда осторожно с его собака /искаженный немецкий/, – предупредил Шарнель). «Un chien trè s dangereux ([очень опасная собака – франц.]).»

Tschanz stand auf und klopfte dem Polizisten von Lamboing auf die Schulter (встал и похлопал полицейского из Ламбуэна по плечу).

«Oh, mit dem werde ich schon fertig (с ней я уж как-нибудь справлюсь, fertig – готовый /об оконченном действии/)».

 

15 «Un monsieur trè s riche», antwortete der Polizist von Lamboing begeistert. «Haben Geld wie das Heu und trè s noble. Er geben Trinkgeld an meine fiancé e – und er wies stolz auf die Kellnerin – comme un roi, aber nicht mit Absicht um haben etwas mit ihr. Jamais.»

«Was hat er denn fü r einen Beruf? »

«Philosophe.»

«Was verstehen Sie darunter, Charnel? »

«Ein Mann, der viel denken und nichts machen.»

«Er muss doch Geld verdienen? » Charnel schü ttelte den Kopf.

«Er nicht Geld verdienen, er Geld haben. Er zahlen Steuern fü r das ganze Dorf Lamboing. Das genü gt fü r uns, dass Gastmann ist der sympathischste Mensch im ganzen Kanton.»

«Es wird gleichwohl nö tig sein», entschied Tschanz, «dass wir uns diesen Gastmann noch grü ndlich vornehmen. Ich werde morgen zu ihm fahren.»

«Dann aber Achtung vor seine Hund», mahnte Charnel. «Un chien trè s dangereux.»


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