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Sie gingen suchend durch den sonnigen Raum; aber sie fanden keine. «Nein», sagte Reinhard, es ist nur der Duft des Heidenkrautes.»



 

12. Himbeerbü sche und Hü lsendorn standen ü berall durcheinander (кусты малины и колючки стояли везде вперемешку); ein starker Geruch von Heidenkrä utern (сильный запах вереска), welche abwechselnd mit kurzem Grase die freien Stellen des Bodens bedeckten (который /вереск/ попеременно с короткой травой покрывал свободные участки почвы), erfü llte die Luft (наполнял воздух). «Hier ist es einsam (здесь одиноко)», sagte Elisabeth; «wo mö gen die andern sein (где могут быть остальные)? »

An den Rü ckweg hatte Reinhard nicht gedacht (об обратной дороге Райнхард не подумал: denken – думать). «Warte nur; woher kommt der Wind (подожди-ка; откуда дует ветер)? » sagte er und hob seine Hand in die Hö he (и поднял свою руку в высоту = вверх). Aber es kam kein Wind (но ветра не было).

«Still (тихо)», sagte Elisabeth, «mich dü nkt, ich hö rte sie sprechen (мне кажется, что я слышала, как они разговаривают: dü nken – казаться). Rufe einmal dahinunter (покричи-ка туда вниз)».

Reinhard rief durch die hohle Hand (Райнхард прокричал в пустую руку = в ладошку). «Kommt hierher (идите сюда)! » – «Hierher (сюда)! » rief es zurü ck (прокричало = послышалось в ответ: rufen – rief – кричать).

«Sie antworten (они отвечают)! » sagte Elisabeth und klatschte in die Hä nde (захлопала в ладоши).

«Nein, es war nichts, es war nur der Widerhall (это было всего лишь эхо)». Elisabeth fasste Reinhards Hand (Элизабет схватила Райнхарда за руку). «Mir graut (мне страшно)! » sagte sie.

«Nein», sagte Reinhard, «das muss es nicht (не нужно). Hier ist es prä chtig (здесь великолепно). Setz dich dort in den Schatten zwischen die Krä uter (сядь туда в тень на траву). Lass und eine Weile ausruhen (давай немного отдохнем: lassen – позволять, разрешать); wir finden die anderen schon (мы уж найдем других = уж как-нибудь сможем найти).»

 

12. Himbeerbü sche und Hü lsendorn standen ü berall durcheinander; ein starker Geruch von Heidenkrä utern, welche abwechselnd mit kurzem Grase die freien Stellen des Bodens bedeckten, erfü llte die Luft. «Hier ist es einsam», sagte Elisabeth; «wo mö gen die andern sein? »

An den Rü ckweg hatte Reinhard nicht gedacht. «Warte nur; woher kommt der Wind? » sagte er und hob seine Hand in die Hö he. Aber es kam kein Wind.

«Still», sagte Elisabeth, «mich dü nkt, ich hö rte sie sprechen. Rufe einmal dahinunter».

Reinhard rief durch die hohle Hand: «Kommt hierher! » – «Hierher! » rief es zurü ck.

«Sie antworten! » sagte Elisabeth und klatschte in die Hä nde.

«Nein, es war nichts, es war nur der Widerhall.»

Elisabeth fasste Reinhards Hand. «Mir graut! » sagte sie. «Nein», sagte Reinhard, «das muss es nicht. Hier ist es prä chtig. Setz dich dort in den Schatten zwischen die Krä uter. Lass und eine Weile ausruhen; wir finden die anderen schon.»

 

13. Elisabeth setzte sich unter eine ü berhä ngende Buche (Элизабет села под нависающий бук) und lauschte aufmerksam nach allen Seiten (и внимательно прислушивалась к звукам со всех сторон); Reinhard saß einige Schritte davon auf einem Baumstumpf (Райнхард сидел несколько шагов поодаль на пне дерева: sitzen – сидеть) und sah schweigend nach ihr hinü ber (и молча смотрел на нее). Die Sonne stand gerade ü ber ihnen (солнце стояло как раз над ними); es war glü hende Mittagshitze (была пылающая полуденная жара); kleine goldglä nzende, stahlblaue Fliegen standen flü gelschwingend in der Luft (маленькие, блестящие на солнце, цвета голубой стали мушки стояли, взмахивая крыльями, в воздухе); rings um sie her ein feines Schwirren und Summen (вокруг них тихое кружение и жужжание), und manchmal hö rte man tief im Walde das Hä mmern der Spechte und das Kreischen der anderen Waldvö gel (и иногда слышны были глубоко в лесу стук дятлов и крик других лесных птиц).

«Horch (прислушайся)», sagte Elisabeth, «es lä utet (часы бьют/звонят).» «Wo (где)? » fragte Reinhard.

«Hinter uns (позади нас). Hö rst du (слышишь)? Es ist Mittag (полдень).» «Dann liegt hinter uns die Stadt (тогда позади нас находится город: liegen – лежать); und wenn wir in dieser Richtung gerade durchgehen (и если мы пойдем прямо в этом направлении), so mü ssen wir die anderen treffen (то мы должны будем встретить остальных).»

 

13. Elisabeth setzte sich unter eine ü berhä ngende Buche und lauschte aufmerksam nach allen Seiten; Reinhard saß einige Schritte davon auf einem Baumstumpf und sah schweigend nach ihr hinü ber. Die Sonne stand gerade ü ber ihnen; es war glü hende Mittagshitze; kleine goldglä nzende, stahlblaue Fliegen standen flü gelschwingend in der Luft; rings um sie her ein feines Schwirren und Summen, und manchmal hö rte man tief im Walde das Hä mmern der Spechte und das Kreischen der anderen Waldvö gel.

«Horch», sagte Elisabeth, «es lä utet.»

«Wo? » fragte Reinhard.

«Hinter uns. Hö rst du? Es ist Mittag.»

«Dann liegt hinter uns die Stadt; und wenn wir in dieser Richtung gerade durchgehen, so mü ssen wir die anderen treffen.»

 

14. So traten sie ihren Rü ckweg an (так они отправились в обратный путь); das Erdbeerensuchen hatten sie aufgegeben (от поиска земляники они отказались), denn Elisabeth war mü de geworden (так как Элизабет стала усталой – устала: werden – wurde – geworden – становиться). Endlich klang zwischen den Bä umen hindurch das Lachen der Gesellschaft (наконец зазвучал между деревьями смех компании); dann sahen sie auch ein weiß es Tuch am Boden schimmern (затем увидели они проблеск белой скатерти на земле: schimmern – мерцать; поблескивать; слабо светить(ся)), das war die Tafel (это был праздничный стол), und darauf standen Erdbeeren in Hü lle und Fü lle (на нем стояла в изобилии земляника). Der alte Herr hatte eine Serviette im Knopfloch (у старого господина салфетка была в петлице) und hielt den Jungen die Fortsetzung seiner moralischen Reden (и он продолжал свои поучения молодым людям), wä hrend er eifrig an einem Braten herumtranchierte (в то время как он усердно нарезал жаркое).

 

14. So traten sie ihren Rü ckweg an; das Erdbeerensuchen hatten sie aufgegeben, denn Elisabeth war mü de geworden. Endlich klang zwischen den Bä umen hindurch das Lachen der Gesellschaft; dann sahen sie auch ein weiß es Tuch am Boden schimmern, das war die Tafel, und darauf standen Erdbeeren in Hü lle und Fü lle. Der alte Herr hatte eine Serviette im Knopfloch und hielt den Jungen die Fortsetzung seiner moralischen Reden, wä hrend er eifrig an einem Braten herumtranchierte.

 

15. «Da sind die Nachzü gler (вот и опоздавшие)», riefen die Jungen, als sie Reinhard und Elisabeth durch die Bä ume kommen sahen (когда они увидели, как Райнхард и Элизабет проходят между деревьев).

«Hierher (сюда)! » rief der alte Herr, «Tü cher ausgeleert, Hü te umgekehrt! (платки опорожнить, шляпы перевернуть: umgekehrt – наоборот). Nun zeigt her, was ihr gefunden habt (ну-ка покажите, что вы нашли).» «Hunger und Durst (голод и жажду)! » sagte Reinhard.

«Wenn das alles ist (если это все)», erwiderte der Alte und hob ihnen die volle Schü ssel entgegen (возразил/ответил старик и поднял им навстречу полную миску), «so mü sst ihr es auch behalten (то вы должны их оставить у себя). Ihr kennt die Abrede (вы знаете уговор); hier werden keine Mü ß iggä nger gefü ttert (здесь не кормят лентяев).» Endlich ließ er sich aber doch erbitten (наконец он дал себя уговорить), und nun wurde Tafel gehalten (и праздничный обед состоялся: «был проведен»); dazu schlug die Drossel aus den Wacholderbü schen (а дрозд щелкал при этом из кустов можжевельника: schlagen – щелкать, петь /о птицах/).

 

15. «Da sind die Nachzü gler», riefen die Jungen, als sie Reinhard und Elisabeth durch die Bä ume kommen sahen.

«Hierher! » rief der alte Herr, «Tü cher ausgeleert, Hü te umgekehrt! Nun zeigt her, was ihr gefunden habt.» «Hunger und Durst! » sagte Reinhard.

«Wenn das alles ist», erwiderte der Alte und hob ihnen die volle Schü ssel entgegen, «so mü sst ihr es auch behalten. Ihr kennt die Abrede; hier werden keine Mü ß iggä nger gefü ttert.» Endlich ließ er sich aber doch erbitten, und nun wurde Tafel gehalten; dazu schlug die Drossel aus den Wacholderbü schen.

 

16. So ging der Tag hin (так прошел день). – Reinhard hatte aber doch etwas gefunden (Райнхард все же нашел кое-что); waren es keine Erdbeeren (/хотя/ это не была земляника), so war es doch auch im Walde gewachsen (но все же это выросло в лесу). Als er nach Hause gekommen war (когда он вернулся домой), schrieb er in seinen alten Pergamentband (он написал в своей старой книжке с пергаментным переплетом):

Hier an der Bergeshalde (здесь на склоне горы) Verstummet ganz der Wind (замолкает совсем ветер), Die Zweige hä ngen nieder (ветви свисают вниз), Darunter sitzt das Kind (внизу сидит ребенок).

Sie sitzt in Thymiane (она сидит в тимьяне),

Sie sitzt in lauter Duft (она сидит в сплошном аромате),

Die blauen Fliegen summen (голубые мушки жужжат)

Und blitzen durch die Luft (и сверкают в воздухе: «сквозь воздух»).

Es steht der Wald so schweigend (лес стоит столь молча), Sie schaut so klug darein (она смотрит столь умными глазами на все); Um ihre braunen Locken (вокруг ее каштановых локонов) Hinfließ t der Sonnenschein (течет солнечный свет).

Der Kuckuck lacht von ferne (кукушка смеется издалека), Es geht mir durch den Sinn (у меня мелькнула мысль): Sie hat die goldenen Augen (у нее золотые глаза) Der Waldeskö nigin (королевы леса).

So war sie nicht allein sein Schü tzling (таким образом, он не только опекал ее: der Schü tzling – опекаемый, schü tzen – защищать); sie war ihm der Ausdruck fü r alles Liebliche und Wunderbare seines aufgehenden Lebens (она была для него выражением всего очаровательного и чудесного в его начинающейся: «восходящей» жизни).

 

16. So ging der Tag hin. – Reinhard hatte aber doch etwas gefunden; waren es keine Erdbeeren, so war es doch auch im Walde gewachsen. Als er nach Hause gekommen war, schrieb er in seinen alten Pergamentband:

Hier an der Bergeshalde Verstummet ganz der Wind, Die Zweige hä ngen nieder, Darunter sitzt das Kind.


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